Pielachtal rückt Mobilität stärker in den Fokus
Wie können Wege im Pielachtal künftig einfacher, nachhaltiger und besser miteinander verknüpft werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Kleinregion Pielachtal derzeit intensiv. Mobilität ist ein wichtiger Schwerpunkt der aktuellen kleinregionalen Strategie und soll in den kommenden Jahren gemeinsam mit Gemeinden, Verkehrs- und Regionalentwicklungspartnern sowie weiteren Akteur:innen verstärkt bearbeitet werden.
Das Pielachtal verfügt mit der Mariazellerbahn bereits über ein starkes Rückgrat im öffentlichen Verkehr. Gleichzeitig zeigen bisherige regionale Prozesse, dass insbesondere bei der sogenannten „letzten Meile“, bei der Anbindung von Ortszentren, Betrieben und Katastralgemeinden sowie bei sicheren Fuß- und Radverbindungen noch Entwicklungspotenzial besteht. Ziel ist es unter Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse der Pielachtaler:innen zukunftsfitte, effiziente und umweltfreundliche bzw. nachhaltige Mobilitätsformen zu entwickeln.
Dabei soll Mobilität künftig stärker als Gesamtsystem betrachtet werden, wodurch öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußverkehr sowie ergänzende Angebote wie Bedarfsverkehre und der Individualverkehr noch besser miteinander verknüpft werden. Aktuell beschäftig sich ein Kernteam – bestehend aus Regionsobmann-Stv. Wolfgang Grünbichler, Regionalbüro-Geschäftsführerin Cornelia Janker, Regions-Vorstandsmitglied Anton Hackner und Ruranauten Obmann-Stv. Patrick Zöchling – mit einer intensiven Analysephase. Bestehende Angebote, Erfahrungen und bereits durchgeführte Untersuchungen werden zusammengeführt und regionale Mobilitätsbedürfnisse näher betrachtet. Daraus sollen in weiterer Folge jene Themen abgeleitet werden, bei denen die kleinregionale Zusammenarbeit besonderen Mehrwert schaffen kann.
„Mobilität betrifft uns alle – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Unser Ziel ist, nicht einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten, sondern herauszufinden, wo wir durch eine bessere Abstimmung und Vernetzung für die Menschen im gesamten Pielachtal konkrete Verbesserungen erreichen können“,
erklärt Kleinregions-Geschäftsführerin Cornelia Janker vom Regionalbüro Pielachtal.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der guten Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs sowie auf Fuß- und Radverbindungen. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg, denn viele tägliche Wege enden nicht an der jeweiligen Ortsgrenze.
„Die acht Gemeinden des Pielachtals arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen. Gerade beim Thema Mobilität können wir gemeinsam mehr erreichen. Wir wollen vorhandene Stärken nutzen, Lücken erkennen und Lösungen entwickeln, die unserer gesamten Region zugutekommen“,
betont Regionsobmann-Stellvertreter Vizebürgermeister Wolfgang Grünbichler.
Langfristig soll damit die Lebensqualität im Pielachtal weiter gestärkt und die Region als attraktiver Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt werden.

Foto: Das Kernteam zur Mobilität im Pielachtal v.l.n.r.: Wolfgang Grünbichler, Patrick Zöchling, Cornelia Janker, Anton Hackner ©zVg

